Haushaltsthemen

Der Haushaltsplanentwurf im Rahmen der Bürgerbeteiligung 2017 basiert sowohl im Ergebnishaushalt als auch im Investitionshaushalt auf so genannten Produkten. Ein Produkt beschreibt je eine städtische Leistung. Produkte werden in Produktgruppen gebündelt und auf oberster Ebene in Produktbereichen zusammengeführt. Die Produktbereiche sind durch einen Erlass des Innenministeriums für alle Gemeinden in NRW verbindlich vorgeschrieben und bilden die verschiedenen Aufgabenschwerpunkte der Kommune ab.

Der Haushaltsplanentwurf ist in seiner Gesamtheit als PDF-Dokument verfügbar. Diesen können Sie unter nachfolgendem Link herunterladen: Haushaltsplanentwurf herunterladen

Seperat dazu finden Sie hier die Anlage 1 des Haushaltsplanentwurfs 2017, der Entwurf des Stellenplans.

Ergebnishaushalt 2017

Die Ergebnisrechnung entspricht der kaufmännischen Gewinn- und Verlustrechnung und enthält die Erträge und Aufwendungen unabhängig von ihrer Zahlungswirksamkeit.

Das in der Ergebnisrechnung ausgewiesene Jahresergebnis, also Überschuss oder Fehlbetrag, geht in die Bilanz ein und verändert unmittelbar das Eigenkapital der Kommune. Das Jahresergebnis umfasst periodengerecht alle ordentlichen Erträge und Aufwendungen, alle Finanzerträge und -aufwendungen sowie alle außerordentlichen Erträge und Aufwendungen und bildet den Ressourcenverbrauch umfassend ab. Umfassend heißt, einschließlich der über die Nutzungsdauer von Vermögensgegenständen anzusetzenden Abschreibungen sowie der erst später zahlungswirksam werdenden Belastungen, z. B. Zuführungen zu Pensionsrückstellungen oder Rückstellungen für unterlassene Bauinstandhaltungen.

Zum Ergebnishaushalt 2017

Investitionshaushalt 2017

Im Gegensatz zu dem Ergebnishaushalt werden hier keine Produkte, sondern die einem Produkt fest zugeordneten Investitionsmaßnahmen dargestellt.

Der Investitionshaushalt umfasst die Auszahlungen für alle Anschaffungen, die der Gemeinde für eine längere Nutzung - über das aktuelle Haushaltsjahr hinaus - zur Verfügung stehen.

Investitionen führen zu Auszahlungen und Einzahlung – jedoch zunächst nicht zu Aufwendungen und Erträgen. Daher haben sie zwar eine inhaltliche Zuordnung, jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Ergebnishaushalt.

Nach Abschluss einer Investition findet durch die Nutzung ein Verbrauch von Ressourcen statt. Beispielsweise würde eine Brücke mit einer veranschlagten Nutzungsdauer von 50 Jahren jedes Jahr 2% ihrer Anschaffungskosten an Wert verlieren. Dieser Wertverlust,  genannt „Abschreibungen“, führt wiederum zu Aufwand bei einem Produkt des Ergebnishaushalts. Darüber hinaus können ebenfalls durch die Finanzierung einer Investition Aufwendungen in Form von Zins und Zinseszinszahlungen entstehen.

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